Montag, 11. April 2016

Angebote zur Energieberatung

Auf Initiative des Arbeitskreises Energie Eichkamp-Heerstraße wurde am 21. März 2016 im Haus Eichkamp das Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Berlin e.V. vorgestellt.

Herr Roland Scharathow, der Projektkoordinator Energie der Verbraucherzentrale, erläuterte selbst vier wichtigsten Beratungsangebote des Programms. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Energieberatung der Verbraucherzentrale, daher können die Beratungen sehr kostengünstig angeboten werden.
Der BasisCheck für richtiges Heizen und Lüften oder die Prüfung des Stromverbrauchs – für 10 €
Der GebäudeCheck für die Gebäudehülle (Außenwände, Fenster, Türen, Dach) sowie die Heizungsanlage (Wärmeerzeuger und Verteilsystem) – für 20 € und
der HeizCheck (nur in der Heizperiode und für die Heizungsarten Brennwert/Niedertemperatur Gas/Öl, Fernwärme und Wärmepumpe) mit Vergleichsmessungen der Heizleistung an zwei Tagen – für 30 € sowie
die individuelle Einzelfallberatung in Form des „Details-Checks“ („Wir kommen zu Ihnen“) - für 40 €
Was die einzelnen Checks genauer bieten, kann im Internet nachgelesen werden:
https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
Jeder kann sich bei Interesse an die dort angegebene kostenlose Hotline wenden. Für Interessenten aus den Siedlungen Eichkamp und Heerstraße ist aber empfehlenswert, insbesondere wenn es um die individuelle Einzelfallberatung geht, sich direkt an die Verbraucherzentrale Berlin zu wenden:
Roland Scharathow 

Projektkoordinator Energie 

Verbraucherzentrale Berlin e.V. 

Hardenbergplatz 2
10623 Berlin 

Telefon: 030 21 485-226
E-Mail: scharathow@vz-bln.de
Internet: www.vz-bln.de


Herr Scharathow wird eine/n der Energieberater/in der Verbraucherzentrale vermitteln, die oder der sich bereits auf die speziellen Gegebenheiten der Häuser in beiden Siedlungen eingestellt haben.

Die Beratungen der Verbraucherzentrale schließen auch erste Hinweise auf Fördermöglichkeiten und bauliche Maßnahmen mit ein.

en-1
Eine weitergehende Energie- und Bauberatung bietet die Verbraucherzentrale nicht an, sollte aber insbesondere dann in Anspruch genommen werden, wenn
• ein neuer Heizkessel fällig ist oder bauliche Maßnahmen zur Energieeinsparung ins Auge gefasst werden sollten oder
• im Zuge geplanter Sanierungsmaßnahmen (z.B. Dachausbau) energetische Aspekte wie Wärmedämmung und oder technische Maßnahmen zur Energieeinsparung in eine Sanierung einbezogen werden sollen oder aufgrund der Energiesparverordnung (EnEV) einbezogen werden müssen.
Möchte man einen Kredit oder Zuschuss von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder vom Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch nehmen, ist eine Energieberatung Pflicht. Professionelle Energieberater, eine Vertrauensperson wie der Hausarzt oder der Anwalt, findet man auf der Expertenliste der Deutschen Energieagentur (dema). Die Liste wird geführt unter:
https://www.energie-effizienz-experten.de/sie-sindbauherr/expertensuche/
Auf dieser Liste ist auch vermerkt, ob ein Energieberater zusätzlich für denkmalgeschützte Bauten zertifiziert ist. Kann wegen Denkmalschutz nicht ausreichend Wärme gedämmt werden, muss dies der für Denkmalschutz ausgewiesenen Energieberater gegenüber der fördernden KfW bzw. BAFA bestätigen. Im Umkreis von 20 km um die Siedlung weist die dema-Liste 30 Energieberater aus, die auch für Baudenkmale zugelassen sind. Das Honorar des Energieberaters für eine Vor-Ort-Beratung gemäß Anlage 1 der Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bezuschusst das BAFA mit bis zu 60% bis höchstens 800 €.
Es gibt noch das Berliner Förderprogramm „eneo“ (Energieberatung für Effizienz und Optimierung), das z.B. für eine Vor-Ort-Beratung zusätzlich in Anspruch genommen werden kann. Damit kann der Zuschuss zum Honorar des Energieberaters um weitere 500 € bis maximal 90 % Förderung insgesamt aufgestockt werden. Bedingung ist hier, dass ein bei der IBB Bussines Team GmbH gelisteter Energieberater beauftragt wird. Bei der IBB sind 12 Berliner Energieberater gelistet, 6 davon mit Zertifizierung für Denkmale. Laut IBB-Auskunft beläuft sich das Honorar in der Größenordnung von 1.450 € bis 1.600 € für ein mittleres Einfamilienhaus.
Die Förderanträge an die KfW und an die eneo müssen vorab gestellt und genehmigt werden.
31. März 2016 frm

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